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Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Auch Tage nach der Doppelkatastrophe sind Not und Zerstörung auf Sulawesi unbeschreiblich. Der Zugang zu den Menschen, die dringend Hilfe brauchen, bleibt äusserst schwierig. Viele Strassen und Brücken sind zerstört, Strom- und Wasserversorgung sind zusammengebrochen. Das gesamte Ausmass der Schäden ist noch immer nicht absehbar. Beim Erdbeben mit anschliessendem Tsunami wurden mindestens 1407 Menschen getötet und mehr als 2546 verletzt.

Die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes kämpfen sich durch Trümmer, Matsch und beschädigte Strassen. Immer wieder stossen sie auf Verwüstung und menschliche Tragödien.

Iris van Deinse (IFRC)

Mindestens 300 000 Menschen sind von der Doppelkatastrophe auf Sulawesi betroffen und brauchen dringend Hilfe. Rotkreuz-Gesellschaften aus aller Welt arbeiten Hand in Hand, um die betroffenen Menschen zu unterstützen. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) beteiligt sich an dieser Nothilfe mit Unterstützung des Bundes vorerst mit 500 000 Franken sowie durch sein erfahrenes Fachpersonal.

Freiwillige und Mitarbeitende des Roten Kreuzes verteilen Hilfsgüter und Lebensmittel, bringen Tanks mit Trinkwasser, betreiben Feldküchen und errichten Notunterkünfte. In einem Rotkreuz-Feldspital in Sigi sowie in mehreren mobilen Kliniken in verschiedenen Distrikten erhalten kranke und verletzte Menschen medizinisch Hilfe. Viele Frauen und Kinder mit offenen Wunden, Knochenbrüchen und Prellungen werden behandelt. Zudem hilft das Rote Kreuz bei der Zusammenführung von Familienmitgliedern, die sich bei der Katastrophe aus den Augen verloren haben.

Katastrophe in Indonesien: Thomas Büeler, SRK-Nothilfeexperte, spricht vor seiner Abreise über die Lage auf der Insel Sulawesi nach dem Erdbeben und dem Tsunami von letzter Woche. © Schweizerisches Rotes Kreuz – Internationale Zusammenarbeit

Drei Fakten zur Rotkreuz-Nothilfe auf Sulawesi

600

600

600 Rotkreuz-Freiwillige im Einsatz

67 000

67 000

Über 67 000 Häuser beschädigt oder zerstört

141

141

141 Notunterkünfte errichtet, um den betroffenen Gemeinden Schutz zu geben