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Hilfe für Menschen auf der Flucht

Millionen traumatisierter Menschen brauchen dringend Unterstützung

Ein Rucksack, eine Tragetasche. Nur gerade die Kleider am Leib. Millionen von Menschen sind auf der Flucht. In dieser Krise ist vom SRK alles gefragt: der Schutz der Menschen, ihrer Würde und ihres Überlebens. Überall.

Das Rote Kreuz unterstützt die Flüchtlinge

Seit dem Zweiten Weltkrieg waren weltweit nie mehr so viele Menschen auf der Flucht. Der Krieg in Syrien hat fast 12 Millionen Menschen vertrieben. Jede zweite Einwohnerin oder jeder zweite Einwohner Syriens ist auf der Flucht, etwa die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. Auch nach Europa strömen immer mehr Schutzsuchende. Das Rote Kreuz unterstützt die Flüchtlinge – sowohl in den Ursprungsländern als auch entlang der Transitrouten und in der Schweiz.

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Ambulanzteams für Notfalleinsätze

Hilfe für die Menschen innerhalb Syriens

Der anhaltende Konflikt in Syrien hat eine der grössten Flüchtlingskrisen weltweit zur Folge. Inzwischen sind über 11 Millionen Syrerinnen und Syrer auf der Flucht, alleine innerhalb des Landes sind es 6.2 Millionen Menschen. Diese sogenannten «internally displaced Persons» werden jedoch oft vergessen, wenn von Flüchtlingen die Rede ist. Dabei ist ihre Not gross und seit 7 Jahren Alltag für Millionen von Kindern, Frauen und Männern. Dringend benötigte humanitäre Hilfe kann in weiten Teilen des Landes nur unter grossen Gefahren geleistet werden. Der Syrisch-Arabische Rote Halbmond (SARC) leistet trotzdem unermüdlichen Einsatz.

Die SRK-Programmverantwortliche für Syrien, Laurence Perroud, war vor kurzem vor Ort und zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Freiwilligen:

"Viele junge Menschen arbeiten Tag und Nacht. Sie übernehmen Verantwortung und zeigen ein unglaubliches Engagement um die Not ihrer Mitmenschen im Land zu lindern".

Der bewaffnete Konflikt in Syrien hat die einst gute Gesundheitsversorgung in Teilen des Landes fast zum Erliegen gebracht. Ärzte, Krankenschwestern und Pflegepersonal starben, wurden vertrieben oder sind ins Ausland geflüchtet. Rund 60 Prozent der Spitäler und Gesundheitszentren sind zerstört.

Das SRK unterstützt in Syrien in Zusammenarbeit mit dem Dänischen Roten Kreuz die Gesundheitsdienste des SARC, wie das Gesundheitszentrum in Suweyda, im Südwesten des Landes. Hier haben in den letzten Jahren schätzungsweise mehr als 100 000 Menschen Zuflucht gesucht. Obwohl die Region von den schlimmsten Kämpfen verschont blieb, stiessen die Kapazitäten und die Infrastruktur im öffentlichen Sektor an ihre Grenzen, vor allem im Gesundheitsbereich.

Das vom SRK unterstützte Gesundheitszentrum soll für rund 20 000 intern vertriebene Menschen Anlaufstelle sein und ihnen Zugang zu medizinischer Grundversorgung, zu Gynäkologen und Kinderärzten bieten. Das kostenlose Angebot umfasst ausserdem dringend benötigte psycho-soziale Unterstützung. Auch in Aleppo unterstützt das SRK die Aktivitäten des SARC, wo eine mobile Augenklinik die ophthalmologische Versorgung der Bevölkerung gewährleistet – auch in abgelegenen Gebieten.

Das SRK verfolgt in Syrien eine langfristige Perspektive und möchte seine Projekte weiter ausbauen, wie Laurence Perroud bestätigt: "Wir bauen eine eigene Vertretung vor Ort auf. Ab Juli wird unsere Delegierte von Damaskus aus die Programme und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern koordinieren".

Zudem wird das SRK auch zukünftig im Libanon und in Ägypten syrische Flüchtlingsfamilien unterstützen.