Das Spendenformular wird geladen

Mütter und Kinder in Laos brauchen unsere Hilfe

Schwangere, Babys und Kleinkinder sind zuerst betroffen, wenn es aufgrund von Armut keine Grundheitsversorgung gibt

Es ist fünf Jahre her, doch Kasia Fong erinnert sich nur allzu gut: «Die Geburt meiner ersten Tochter war schwierig, das Kind und ich schwebten zwischen Leben und Tod. Mein Mann Lao war zwar da, aber auch er wusste nicht, was zu tun war. Ich war ganz auf mich allein gestellt.»

So wie Kasia Fong geht es vielen Frauen im ländlichen Laos: Oft wird zu Hause geboren, allein, abgeschieden von jeglicher medizinischen Hilfe. Auf Grund der Armut und der mangelnden Infrastruktur fehlt es an Vorsorge, Aufklärung und Wissen – viele Mütter und Babys sterben.

Diesen Missständen versucht das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) gemeinsam mit dem laotischen Gesundheitsministerium entgegenzuwirken. In eigens errichteten Gesundheitszentren werden Hebammen und Pflegepersonal ausgebildet, die ihr Wissen als mobile Teams auch in abgelegene Dörfer bringen. Dank der vom SRK ausgebildeten Hebammen sinkt das Todesrisiko von Mutter und Kind markant.

Die kleine Chue lebt! Und dank der Nachkontrollen sind alle meine Kinder gesund.

Kasia Fong (30), Laos

Laos: Hier leben sieben Millionen Menschen auf einer Fläche, die fast sechsmal so gross ist wie die Schweiz. Laos ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Während der Regenzeit sind viele Dörfer nur zu Fuss oder gar nicht erreichbar. Ein Risiko für Mutter und Kind.

Sobald das Ehepaar Fong während der zweiten Schwangerschaft von den Angeboten des SRK hörte, besuchten sie gemeinsam regelmässig die Geburtsvorbereitungskurse in ihrem Dorf Pou Nang Nag. Hier wurden auch pränatale Kontrollen durchgeführt. Erleichtert und ein bisschen stolz erzählt Vater Lao Fong: «Ich weiss nun, was es während einer Schwangerschaft und der Geburt für Komplikationen und Risiken geben kann. Und dass ich Kasia bei den ersten Anzeichen von Wehen ins Spital bringen muss.»

Als es soweit war, fuhr Lao mit seiner hochschwangeren Kasia auf dem Motorrad um fünf Uhr morgens los. Es regnete in Strömen. Die erdigen Strassen waren voller tiefer, vom monatelangen Regen ausgewaschener Schlaglöcher, sie kamen nur langsam voran. Doch sie hatten Glück: Auf halbem Weg kam ihnen das Auto entgegen, das in der Zwischenzeit organisiert werden konnte, und brachte sie ins Spital. Dort kam Tochter Chue gesund zur Welt. «Ich war froh, dieses Mal nicht allein zu sein», sagt die glückliche Mama.

Herzlichen Dank, dass Sie uns mit Ihrer Unterstützung helfen, die Aufklärung und Sensibilisierung in Laos weiter voranzutreiben, damit möglichst viele Babys überleben und werdende Eltern einen glücklichen Start ins Familienleben erfahren dürfen.

Ihre Spende hilft Menschen in Laos und kann in weitere Projekte zu Gunsten von Menschen in Not fliessen.