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Mehr Gesundheit in Togo dank sauberem Wasser

Togo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Gesundheitsversorgung ist in einem schlechten Zustand, die Mütter- und Kindersterblichkeit sehr hoch. Deshalb setzt sich das SRK im Rahmen seiner Gesundheitsprogramme für sauberes Trinkwasser und Hygiene ein.

Endlich gesund – dank sauberem Wasser, dank Ihrer Hilfe!

Liebevoll streicht Yawa Mewezino ihrer 13 Monate alten Tochter Clarissa über den Kopf, spricht und lacht mit ihr. Die dreifache Mutter ist eine fröhliche Frau mit einer positiven Lebenseinstellung. Bei ihrem harten Leben in bitterer Armut ist dies alles andere als selbstverständlich.

Yawa lebt im kleinen Dorf Aou Mono Bidjadadé in Togo. Die Familie ernährt sich von der dürftigen Ernte, ein paar Ziegen und Hühnern. Trinkwasser ist Mangelware, das Gesundheitssystem schwach: Noch immer ist die Kindersterblichkeit in Togo sehr hoch. Im tropisch feuchten Klima verbreiten sich Krankheitserreger rasch und die Wege, um im Notfall rechtzeitig Hilfe zu holen, sind sehr lang.

Zum Glück gibt es den vom Roten Kreuz gegründeten «Mütterclub» (Club de mères). Vor Ort sind heute 32 Frauen, die vom SRK in mehrtägigen Schulungen ausgebildet wurden und die Bevölkerung in Gesundheitsthemen aufklären und schulen. In Freiwilligenarbeit besuchen sie auch abgelegene Häuser.

So weiss Yawa, dass sie das Wasser mit Chlor anreichern muss, bevor es getrunken wird. Die korrekte Anwendung und Dosierung hat sie von Frauen des Club de mères gelernt, die von Haus zu Haus gehen, informieren, praktisch helfen, Fragen klären. Denn der Bau von Infrastruktur allein reicht in Togo nicht zur Verbesserung der Lebensumstände – es braucht lokale Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit, damit sich Gesundheit durchsetzt.

Das gilt auch für die Einführung von Latrinen: Bis vor Kurzem hat Yawas Familie, wie die meisten im Dorf, ihr «Geschäft» in der freien Natur auf den Feldern verrichtet. Gefährliche Bakterien gerieten ins Trinkwasser und ins Essen – viele Kinder wurden immer wieder krank oder starben gar an Durchfall und Dehydrierung. Erst die Aufklärung durch das Rote Kreuz brachte den Fortschritt: Heute benutzen alle Familien ihre eigene Latrine, die Felder sind frei von Exkrementen und das Dorf wurde dafür sogar vom Gesundheitsministerium ausgezeichnet.

Yawa Mewezino ist dankbar für die Unterstützung durch das Rote Kreuz. Und sie will etwas zurückgeben. Deshalb ist sie seit Kurzem ebenfalls Mitglied im Mütterclub, dem Herzen und Motor für positive Veränderungen im Dorf, in der Region, in ganz Togo.

Danke, dass Sie mit Ihrer Unterstützung mithelfen, das Leben von verletzlichen Menschen nachhaltig zu verbessern. Damit junge Mütter wie Yawa mit ihren Familien einen gesunden Alltag leben dürfen – und Hoffnung, Zuversicht und ihr Lachen nicht verlieren.

Singen motiviert!

Neben einer intakten Infrastruktur ist die Aufklärungsarbeit in Togo von grosser Bedeutung zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen. Im Club de mères werden weibliche Freiwillige durch das Rote Kreuz geschult. Sie klären die Leute überall da im Land auf, wo sich das Rote Kreuz auch dank Ihrer Spende engagiert.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!