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Nothilfe, Wasser und Gesundheit für Familien in Jemen

Vier Jahre schon dauert der gewaltsame Konflikt in Jemen. Vier Jahre, in denen Schulen, Spitäler, Wohnhäuser beschossen werden. Vier Jahre, in denen das Leid der Menschen immer unerträglicher wird. Weniger als die Hälfte der Gesundheitseinrichtungen sind noch funktionsfähig. Die Versorgungslage ist katastrophal. Es fehlt an allem: An Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Schutz.

Hier können Sie mithelfen

24 Mio.

24 Mio.

Es fehlen Wasser, Nahrung, medizinische Versorgung: 24 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

1.8 Mio.

1.8 Mio.

Die Versorgung mit Lebensmitteln ist praktisch zusammengebrochen. 1,8 Millionen Kinder leiden an Mangelernährung.

340 000

340 000

Kinder unter fünf Jahren sind besonders gefährdet, wenn sie nicht genügend zu essen und zu trinken haben. 340'000 Kinder sind akut mangelernährt, das heisst, sie drohen zu sterben, wenn keine Hilfe kommt.

Gesundheitsfürsorge für Mütter und Kinder in Hajjah

Glücklich nimmt Fatima Khamisi ihr Neugeborenes in die Arme. Das ist nicht selbstverständlich. Stundenlang war die hochschwangere Frau mit Schmerzen unterwegs, auf der Suche um ärztliche Hilfe. Aufgrund des Mangels an Ärztinnen und medizinischer Einrichtungen kommt es häufig zu solchen Situationen. Schliesslich fand Fatima Khamisi Hilfe in einem Gesundheitsposten des Jemenitischen Roten Halbmondes. Nur sieben Stunden nach ihrer Ankunft brachte sie einen gesunden Jungen zu Welt. Ohne medizinische Unterstützung hätte sie ihn verloren.

Traditionell entbinden Frauen im Jemen bevorzugt zu Hause und wenden sich, wenn überhaupt, nur an medizinische Einrichtungen, wenn Schmerzen oder Komplikationen auftreten. Dies liegt daran, dass sie in vielen Fällen lange Strecken zurücklegen müssen, was mit Transportkosten verbunden ist, die sich viele nicht leisten können.

Fatima Khamisi und ihr Ehemann konnten dank finanzieller Unterstützung ihrer Nachbarn den langen Weg zur zentralen Gesundheitseinrichtung des Bezirks auf sich nehmen. Doch als sie nach drei Stunden dort ankommen, ist der einzige Frauenarzt nicht erreichbar. Durch Zufall wird ein Passant auf die von Schmerzen gequälte Frau aufmerksam und weist sie auf die nahe gelegene Gesundheitseinrichtung des Jemenitischen Roten Halbmondes hin. Nach einer gründlichen Konsultation durch den dort zuständigen Frauenarzt wird bei der 30-Jährigen eine Anämie sowie eine schwere Gebärmutterhalsstenose diagnostiziert, eine Erkrankung, die das Risiko für eine Fehl- oder Frühgeburt erhöht. Dank der Fürsorge kann sie sicher entbinden.

Das Rote Kreuz ist vor Ort und leistet Nothilfe. Oft finden die Einsätze unter schwierigen Bedingungen statt. Mit Ihrer Spenden helfen Sie genau dort, wo Menschen Ihre Hilfe brauchen.