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Nach Idai trifft Zyklon Kenneth Mosambik

Gut sechs Wochen nach dem verheerenden Zykon Idai im Zentrum Mosambiks hat nun Zyklon Kenneth den Norden des Landes getroffen. Das Rote Kreuz ist vor Ort und unterstützt die betroffenen Menschen. Rund 400'000 Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen.

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Rotes Kreuz Nothilfe

150 000 Personen

150 000 Personen

Ein Rotkreuz-Feldspital wurde errichtet, welches bis zu 150 000 Personen medizinisch versorgen kann.

25 000 Menschen

25 000 Menschen

25 000 Menschen haben bis jetzt Hilfsguter erhalten.

42 Latrinen

42 Latrinen

Mehr als 42 Latrinen wurden bereitgestellt und 308 000+ Liter Trinkwasser erzeugt.

Rotkreuz-Hilfe nach Zyklon Idai

Zyklon Kenneth ist am Donnerstagabend, 25. April auf die nördliche Küste Mosambiks getroffen. Zuvor ist der Sturm über den Inselstaat der Komoren hinweggezogen und hat dort enorme Schäden verursacht. In Mosambik sind viele Orte sind mit Unterstützung des Roten Kreuzes evakuiert worden, rund 30‘000 Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Wegen den Regenmassen, die der Sturm mit sich führt, werden erneut verheerende Überschwemmungen oder Erdrutsche befürchtet. Freiwillige des Mosambikanischen Roten Kreuzes sind unterwegs. Sie warnen die Bevölkerung, bereiten sich auf Hilfseinsätze vor und stellen Hilfsgüter bereit, die im Notfall verteilt werden können.

Sechs Wochen nach Zykon Idai

In der von Zyklon Idai am stärksten betroffenen Region Beira steht weiterhin ein Logistikerteam im Einsatz und koordiniert die internationale Rotkreuz-Hilfe. Tagtäglich stellen sie sicher, dass die dringend nötigen Hilfsgüter die Menschen auch in abgelegenen Gebieten erreichen. Oft bedeutet das stundenlagen Fahrten erst per Auto, dann per einfachen Schiffen, bis man die Dörfer entlegenen erreicht.

Cholera-Prävention weiterhin wichtig

Zwei medizinische Fachpersonen unterstützen zudem das Mosambikanische Rote Kreuz für mehrere Wochen bei der Cholera-Prävention. Die erfahrenen SRK-Delegierten schulen Rotkreuz-Freiwillige, die betroffene Personen in den Dörfern identifizieren und sie mit sauberem Trinkwasser und Rehydrations-Salzlösungen versorgen. Zudem sensibilisieren sie die lokale Bevölkerung im Umgang mit Hygiene.

Hilfe für Malawi

Im südlichen Malawi hat Zyklon Idai im März 2019 ebenfalls grosse Schäden verursacht. Das SRK hat seine Hilfe verdoppelt. Eine Bauexpertin, die schon öfters für das SRK nach Katastrophen im Einsatz war, reist nun in das betroffene Gebiet, um das Malawische Rote Kreuz bei den Abklärungen für den bevorstehenden Wiederaufbau zu unterstützen.