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Rotes Kreuz im Einsatz nach Taifun Mangkhut

Der Taifun ist mit voller Wucht auf den Norden der Philippinen getroffen und hat grosse Schäden verursacht. Das Schlimmste, das befürchtet worden war, trat aber nicht ein. Teams des Philippinischen Roten Kreuzes sind vor Ort und leisten Nothilfe. Wir unterstützen diese Hilfe mit vorerst 200 000 Franken.

Auf den Philippinen hat Taifun Mangkhut starke Verwüstungen angerichtet, bis zu 500 000 Menschen sind betroffen. Viele Felder stehen aufgrund der heftigen Regenfälle unter Wasser, es kommt zu grossen Ernteausfällen insbesondere im wichtigsten Anbaugebiet des Inselstaates für Reis und Mais. In weiten Teilen ist der Strom ausgefallen, Häuser sowie die Infrastruktur wie Strassen und Brücken wurden stark beschädigt. Einige Gemeinden sind nur über Wasser oder in langen Fussmärschen erreichbar, da die Strassen blockiert sind.

Hilfe des Roten Kreuzes

Das Philippinische Rote Kreuz war seit der ersten Warnung in Bereitschaft und unterstützte die Behörden bei der Evakuierung der betroffenen Bevölkerung. Mitarbeitende und Freiwillige stellten Suchteams und Hilfsgüter vor Ort bereit, um in den gefährdeten Gebieten die Bevölkerung umgehend zu unterstützen. Sie leisteten erste Hilfe und verteilen warme Mahlzeiten, Trinkwasser, Decken und andere wichtige Hilfsgüter. Rotkreuz-Mitarbeitende und -Freiwillige befreien zudem blockierte Strassen u.a. von umgestürzten Bäumen, damit die Hilfe die Menschen möglichst rasch und überall erreichen kann.

Das Schweizerische Rote Kreuz unterstützt die Nothilfe des Philippinischen Roten Kreuzes mit vorerst 200 000 Franken und ist bereit, bei Bedarf Fachpersonal aus seinem Nothilfe-Pool zu entsenden.